„Finanzierungsmuster und Netzwerke gewaltorientierter rechtsextremer Akteur:innen in Deutschland“ (CEP Studie, September 2021)

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Alexander Ritzmann, Dr. Hans-Jakob Schindler, Dr. Thorsten Hindrichs und Maximilian Kreter

  • Die Finanzierung gewaltorientierter rechtsextremer Organisationen und Akteur:innen in Deutschland ist divers und breit gefächert. Aktuelle fundierte Analysen von Finanzstrategien und Einnahmequellen fehlen jedoch weitgehend. Ein „Follow The Money“ – Ansatz zur Aufdeckung von Netzwerkstrukturen, wie er beispielsweise in einigen Fällen in der Prävention und Bekämpfung des islamistischen Extremismus und Terrorismus etabliert ist, scheint es im Phänomenbereich Rechtsextremismus noch nicht zu geben.
  • Teile der rechtsextremen Milieus, und insbesondere solche die eng in transnationale Netzwerke eingebunden sind, scheinen sich auf eine Professionalisierung der Finanzstrategien geeinigt zu haben. Bei der Betrachtung der öffentlich zugänglichen Informationen zu den von gewaltorientierten rechtsextremen Unternehmer:innen gewählten Geschäftsmodellen und Rechtsformen kann jedoch der Eindruck entstehen, es handle sich um diffuses and strategieloses Bild.
  • Es bietet sich jedoch auch eine alternative Interpretation an. Weite Teile der rechtsextremen Szene, und insbesondere das gewaltorientierte und transnationale Milieu, sind in hohem Maße miteinander vernetzt. Diese ausgeprägten Netzwerkstrukturen werden auf verschiedene Weise sichtbar.

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