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Die Hamas sendet über das TV Hass nach Europa (Die Welt)

Mai 9, 2009

Alexander Ritzmann

Die Welt online, 25. Februar 2009

Eine neue Studie hat gezeigt, dass gerade junge Muslime in Deutschland von einem ausgeprägten Antisemitismus befallen sind. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass der Fernsehsender der Hamas „al-Aksa TV“ sein Propaganda-Programm bis in europäische Wohnzimmer sendet. Und seine Zielgruppe sind Kinder.

Am vergangenen Montag wies der Vorsitzende der Grünen und EU-Parlamentarier, Cem Özdemir, bei der Präsentation einer Studie über Antisemitismus bei Muslimen in Deutschland darauf hin, dass dieser nicht unterschätzt werden dürfe.

Er und die Verfasser der Untersuchung machten für die überproportional ausgeprägte Judenfeindlichkeit unter muslimischen Jugendlichen unter anderem türkische und arabische Medien verantwortlich, die „eine sehr verzerrte und stereotype Sicht auf Israel und die Juden in die Wohnzimmer nach Deutschland“ senden würden.

Eines dieser Medien, die zum Hass gegen Nichtmuslime aufruft, ist der Sender „al-Aksa TV“ der palästinensischen Hamas. Er in den Wohn- und Kinderzimmern Europas frei empfangbar und insbesondere aufgrund seiner auf Kleinkinder abzielenden Sendungen höchst problematisch.

Bei den „Pionieren von morgen“ rufen regelmäßig etwa sprechende Plüschtiere gemeinsam mit Kindern als Moderatoren zum „Heiligen Krieg“ gegen die Ungläubigen auf.

Die Plüschtiere dienen auch dazu, den Kindern das Konzept des Märtyrertums näher zu bringen. Denn die Puppen werden regelmäßig von so bezeichneten „jüdischen Terroristen“ ermordet, und die nächsten Plüschtiere preisen dann den Märtyrertod und dessen Verlockungen.

Vor 10 Tagen rief nun der Bär Nassur zum Dschihad „mit einem Gewehr“ auf, und die kindliche Moderatorin Saraa erklärte dazu: „Wir sind alle bereit, uns für unsere Heimat zu opfern“.

Aufgabe von al-Aksa TV ist es übrigens, Kinder islamisch zu erziehen und die islamische Kultur der Hamas zu verbreiten, so dessen Mediendirektor Fathi Hammad, der zugleich für die Hamas im Parlament sitzt.

Brisanterweise wird al-Aksa TV auch vom französischen Unternehmen Eutelsat nach Europa gesendet.

Trotz anderslautender Berichte befindet sich der Hamas-Fernsehsender weiter im Angebot des Satellitenbetreibers.

Die französische Medienaufsichtsbehörde CSA hatte Eutelsat nämlich Anfang Dezember 2008 nur abgemahnt und aufgefordert, sicherzustellen, dass in Zukunft keine den französischen Gesetzen zuwiderlaufenden Inhalte mehr gesendet würden.

Hier einige Auszüge aus dem Programm von al-Aksa TV, seitdem Eutelsat die Abmahnung durch die CSA erhalten hat:

* „Tötet die Juden heute in Hebron – tötet sie in Palästina!“ (5. Dezember 2008)
* „An meine Schwestern, die sich auf dem rechten Pfad befinden, aber noch keine Opfer gebracht haben: Flüstert in die Ohren eurer Söhne, eurer Männer und steht hinter ihnen wie ein Fels. Ermahnt sie, für Allah in den Heiligen Krieg zu ziehen!“ (11. Dezember 2008)
* „Wir werden uns in die Luft sprengen zwischen diesen Affen und Schweinen (gemeint sind Juden, d.Verf.), so wie es Fatima Al-Najjar and Rim Al-Riyashi getan haben.“ (30. Dezember 2008)
* „Die Juden verdienen es, getötet zu werden. Auf sie sollen die Kassam-Raketen gefeuert werden. Es soll Dich nicht kümmern, ob Du einen Mann, eine Frau oder ein Kind triffst.“ (31. Dezember 2008)

Iyad Barghouthi, der Direktor des in der West Bank gelegenen „Ramallah Human Rights Center“, beschreibt al-Aksa TV deshalb auch als „verstörende Wegmarke des Anstiegs der islamistischen Kräfte. Al-Aksa TV ermutigt nicht nur zur Anwendung von Gewalt, es verbreitet auch fanatischen Islamismus und Rassismus.“

Offensichtlich kann Eutelsat keinen Einfluss auf die Programmgestaltung von al-Aksa TV nehmen. So bleibt der Hass-Sender weiter frei empfangbar und radikalisiert Muslime in Europa.

Die Tatsache, dass die Hamas von der EU als terroristische Organisation geführt wird und dennoch ihre menschenverachtende Ideologie über einen französischen Satelliten nach Europa sendet, sollte EU-Parlamentariern wie Cem Özdemir aber auch der Bundesregierung Anlass geben, sich direkt bei den französischen Behörden dafür einzusetzen, dass dieser Sender abgeschaltet wird.

Alexander Ritzmann ist Politischer Analyst und Senior Fellow bei der European Foundation for Democracy in Brüssel. Seine An- und Einsichten zum Islamismus erscheinen wöchentlich in der Kolumne „Dschihad auf Deutsch“.

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