Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 – Neue Herausforderungen im Kampf gegen al-Qaida
Alexander Ritzmann, September 2011
Immer noch ist unklar, welche Konsequenzen der Tod Osama Bin Ladens und weiterer wichtiger Al-Qaida-Führungskader haben wird. Auch innerhalb der US-Regierung herrscht anscheinend Uneinigkeit darüber, wie gefährlich die nun unter Aiman al-Sawahiris Kommando stehende Terrororganisation im Moment ist. Leon E. Panetta, ehemaliger CIA-Direktor und seit Juli dieses Jahres US-Verteidigungsminister, geht davon aus, dass die strategische Niederlage al-Qaidas in greifbarer Nähe liegt. Der gerade aus dem Amt geschiedene Direktor des ‚National Counterterrorism Center‘, Michael E. Leiter, sieht al-Qaidas Führung zwar geschwächt, weist aber darauf hin, dass deren harter Kern immer noch in der Lage sei, Anschläge zu verüben. Zudem habe der Ableger ‚al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAH)‘, verantwortlich für den sogenannten Weihnachts-Unterhosenbomber im Dezember 2009, die Paketbomben in UPS-Frachtflugzeugen im Oktober 2010 und das vielbeachtete Internet-Magazin ‚Inspire‘, an Bedeutung gewonnen.
Mehr dazu…